Rückblick Hinrunde 2017

Bericht aus den Ruhrnachrichten von Timm Becker

Der Vorsprung an der Spitze ist zwar kurz vor Jahresschluss, nach der Niederlage in Wulfen, noch geschrumpft, dennoch geht der SVD als Tabellenführer der 2. Regionalliga ins neue Jahr. Und die Derner dürfen sich unter dem Weihnachtsbaum zumindest mal Gedanken darüber machen, was im kommenden Jahr auf sie zukommen könnte, wenn sie sich bis zum Schluss oben halten.

„Die Mannschaft hat Blut geleckt“, ist sich Henrik Sojka, der Abteilungsvorsitzende des SVD sicher, „sie möchte Meister werden – und das möchten wir auch.“ Soll heißen: Einem mit der Meisterschaft verbundenen Aufstieg in die 1. Regionalliga steht Sojka aufgeschlossen gegenüber – wenngleich er anmerkt, dass dies mit einigen Anstrengungen verbunden ist. Zunächst finanziell. „Gegen weitere Unterstützung aus der Dortmunder Wirtschaft würden wir uns sicherlich nicht wehren“, verweist er auf die mitunter schwierige Suche nach Sponsoren in einer fußballgeprägten Stadt. In der neuen Liga würden die Anforderungen steigen, finanziell wie organisatorisch. „In der 1. Regionalliga bräuchten wir bei jedem Spiel mehr Helfer, die Arbeit müsste besser verteilt sein“, stellt er fest. Und nicht zuletzt: Auch auf sportlicher Ebene müsste der Verein nachlegen. „Das wäre sportlich schon ein großer Sprung“, verweist Sojka auf die jüngst recht unglücklichen Ausflüge der Aufsteiger in der neuen Umgebung. Allerdings fasst der SVD-Abteilungsvorsitzende zusammen: „Das ist eine Problematik, der wir uns sehr gern stellen würden.“

Doch das ist noch Zukunftsmusik, zunächst müssen die Derner beweisen, dass sie sich in einem engen Spitzenfeld der Liga behaupten können. „Mit den Ergebnissen, die wir bis jetzt abgeliefert haben, bin ich sehr zufrieden“, schaut Sojka zurück, „mit den gezeigten Leistungen nicht immer. Die sind noch ausbaufähig.“ Das Team müsse sich nach dem Umbruch vor der Saison noch weiter finden und konstant spielen. Dass sie das Zeug dazu hat, davon ist Sojka überzeugt. „Ich sehe kein Spiel in dieser Liga, das die Mannschaft nicht gewinnen könnte“, so Sojka. Nicht die schlechtesten Aussichten für das neue Jahr.

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