Spielbericht

ART Giants Düsseldorf

Ein Haus zu hoch

Bei Tabellenführer Düsseldorf blieben die Derner ohne Chance. ART Giants Düsseldorf - SVD 99:60 (31:13, 25:15, 21:15, 22:17) – Meisterschaftsanwärter gegen Liganeuling – so ungleich sich dieser Vergleich schon im Vorfeld anhörte, er beschrieb die Kräfteverhältnisse auf dem Feld ziemlich gut. „Düsseldorf war uns haushoch überlegen“, gab SVD-Trainer Peter Radegast zu, „die Sache war schnell entschieden.“ Schon nach dem ersten Viertel (13:31), war klar, wer das Spiel als Sieger beenden würde. Hatten sich die Derner vor der Partie vielleicht insgeheim Hoffnungen gemacht, den bis dato alles andere als souveränen Tabellenführer ein bisschen ärgern zu können, so hatte sich das nach den ersten zehn Minuten auch wieder erledigt. „Düsseldorf spielt mit einem ProB-Kader“, relativiert Radegast, „selbst wenn das Team durchwechselt, entsteht kaum ein Qualitätsverlust.“ Die Derner haben das zu spüren bekommen. Wobei sie ihre anfänglich noch zu zögerliche Spielweise mit dem zweiten Viertel etwas ablegten. „In der Anfangsphase haben sie uns den Schneid abgekauft. Wir sind im Anschluss zwar etwas besser ins Spiel gekommen, am Gesamteindruck hat das aber nicht viel geändert“, bilanzierte Radegast. So konnte der Trainer, der auf den verletzten Kevin Bode und Jari Beckmann (war für Bochum gegen Hamburg im ProB-Einsatz) verzichten musste, im Nachhinein wenigstens froh darüber sein konnte, immerhin keine 100 Punkte kassiert und selbst wenigstens 60 gemacht zu haben. Wie schon in Herford oder in Herten musste der SVD feststellen, dass die Teams aus dem oberen Tabellendrittel für ihn mindestens eine Kragenweite zu groß ist. Was andererseits aber auch die Sinne schärfen kann für das, was ansteht: Am kommenden Wochenende gastiert mit dem Deutzer TV ein direkter Tabellennachbar beim SVD. Bowser (19/1/4:2), Warkentin, Diene (10/1/2:1), Fuhrman (13/2/6:5), Dimkovski, Nsiabandoki (10/1:0), Keuthen, Tolkmit (8/1/2:1), Böcker

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