Spielbericht

Astrostars 6

Im Schatten von Moritz Fiege - der Tabellenletzte zuckte

VFL Astrostars 6 : SVD 4 59 -79

Montagabend in Bochum.
Auf der Zielgeraden der Saison hatte sich der VFL überlegt, ein verändertes Team als im Hinspiel auflaufen zu lassen. Beim 4. Anzug der Derner herrschte Normalzustand. 7 Spieler, letzte gemeinsame Trainingseinheit fand in altvorderen Zeiten statt.

Derne startete wie gewohnt. Hinten liess man sich durch einfache 1:1 Aktionen schlagen, vorne wurden die ersten Punkte leichtfertig vergeben. Es dauerte bis zur 7. Minute, bis man sich fing und ins Spielen kam. Es wechselten sich schöne Korberfolge aus der Motionoffense, mit weniger schönen Ballverlusten durch selber kreierte Aktionen ab.
Routinier Rüdiger Wolf sorgte durch sichere Schussauswahl für ein Polster, mühte sich im Spielaufbau und übernahm ab Minute 16 auch in der Defense Verantwortung, um dem starken Flügel Nr.12 mehr als nur Geleitschutz zum Korberfolg zu geben.
Mit plus 9 ging es in die Pause.

Hälfte 2 entwickelte sich zu einem Wühlerlebnis. Auf beiden Seiten kam eine Art - Fuck the system- Stimmung auf.
Derne schaffte es nicht, in die von Jörg Barth Neto vorgebene Aufstellung zu kommen. Die Astros spornte dies an.
Sie wehrten sich mit Händen, Füssen und sämtlicher vorhandenen Extremitäten. Die Hausherren robbten sich bis auf 5 Pünktchen heran.
Markus Kroll merkte man plötzlich an, dass er mit den winterlichen Temperaturen haderte. Kontinuierlich suchte er die Nähe der Bochumer Centerspieler und zog zig Mal in die Zone, rieb sich mit zählbarem Erfolg an den Gegnern auf.
Derne konnte sich allerdings in der Folge auf die Box and One der Bochumer keinen richtigen Reim machen. Deswegen blieben nur wenige gut herausgespielte Brettaktionen.

Nach einer phonstarken Auszeit, dem berühmten Brettwegschleudereffekt, besannen sich die Derner auf ihre Defensequalitäten, stealten Bälle oder zwangen die Bochumer zu üblen Abschlüssen. Markus Napirei fischte hierbei so gut wie jeden Rebound herunter.
Somit ging das letzte Viertel und somit das Spiel deutlich an die Gäste.

Kompliment an die Schiedsrichter, die die wichtigen Verfehlungen und die meisten harten Fouls ahndeten.
Trainer Jörg Barth Neto gab aufgrund des Erfolges für die morgige Einheit bekannt:
Trainingsfrei!

Heute waren bemüht:

Wiechoczek 4, Dehnhardt 14, Wolf 20, Flaujac 8, Kroll 23, Napirei 4, Graf 6

FW 8-18
4 Dreier
20 Fouls/ Vfl 18
Viertel 14-22, 16-17, 21-19, 8-21
Endstand 59-79

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