Spielbericht

BG Dorsten

Hohe Niederlage zum Abschluss – Raus ohne Applaus

Der SVD geht beim letzten Saisonspiel in Dorsten unter. BG Dorsten – SVD 112:69 (35:12, 25:23, 27:14, 25:20) – Wenn es stimmt, dass der letzte Eindruck der bleibende für eine Saison ist, dann hat sich der SVD 49 am Samstag keinen Gefallen getan. Die 69:112-Niederlage in Dorsten war die höchste in dieser Spielzeit, sie reiht sich damit in die Liste zu den Pleiten in Recklinghausen (53:94) und bei Aufsteiger Düsseldorf (60:99) ein. „Die Luft war raus“, sagte Trainer Peter Radegast, „zwischenzeitlich war es eine peinliche Vorstellung.“ Besonders gleich zu Beginn bekam es der SVD knüppeldick: 4:15 (4. Minute) lag er zurück, 7:26 (7.) und 12:35 nach dem ersten Viertel. „So viele Punkte haben wir in einem Viertel noch nie kassiert“, ärgerte sich Radegast, „wir haben gar nicht verteidigt“. Besonders aus der Distanz traf Dorsten fast nach Belieben. Der SVD riss auch in den folgenden drei Abschnitten keine Bäume mehr aus, war aber zumindest phasenweise deutlich mehr auf Höhe des Geschehens. „Für den einzigen Lichtblick des Spiels sorgte Merlin Plümpe“, lobte Radegast, „als er aufs Feld kam, hat er für Belebung in unserem Spiel gesorgt.“ Auswirkungen auf die Tabelle hat die 20. Niederlage im 26. Spiel aber nicht mehr. Was vor allem mit dem Sieg des Deutzer TV gegen Salzkotten zu tun hat (96:89). Die Kölner waren als Mannschaft, die der SVD theoretisch noch überholen können, mit ihrem Erfolg außer Reichweite. Gleichzeitig sorgte Deutz aber auch dafür, dass Salzkotten dem SVD nicht mehr bedrohlich nahekommen konnte. Womit die Derner in der Abschlusstabelle den drittletzten Rang belegen. Das hätte bei „normalem“ Verlauf der Saison gereicht, um in der Klasse zu bleiben. Da in der ProB aber überdurchschnittliche viele Teams aus dem Westen abgestiegen sind, trifft es in der 1. Regionalliga neben den „ordentlichen“ Absteigern Kamp-Lintfort und Salzkotten auch die Absteiger Leverkusen und den SVD. Die Derner nehmen sich nach der anstrengenden Saison erstmal eine kleine Auszeit. Nach der Osterpause wollen sie gemeinschaftlich beraten, wie und mit wem es in der kommenden Spielzeit weitergeht. Nach dem Stand der Dinge wird dies in der 2. Regionalliga sein. SVD: Fuhrmann (19/4:3), Bowser (17/1/4:4), Diene (8/2), Plümpe (7/2:1), Tolkmit (6), Breuker-Kreikmann (4/2:2), Bode (2), Manderla (2), Warkentin (1/2:1), Böcker Quelle: RN

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