Spielbericht

BG Hagen

Mit Hoffnung ins letzte Heimspiel

Ein Abschied wird es so oder so. Wenn der SVD am Samstag die BG Hagen in der Brügmann-Halle empfängt (19 Uhr), wird es das letzte Heimspiel in dieser Saison der 1. Regionalliga sein. Das steht fest. Mehr nicht. Ob es ein längerfristiger Abschied aus der Liga oder nur einer bis zur nächsten Spielzeit sein wird, steht noch nicht fest. Sicher ist nur: Um sich noch irgendwelche Hoffnungen zu erhalten, müssen die Derner ihr letztes Heimspiel gewinnen. Was zumindest aus Sicht der Statistik nicht unmöglich ist – denn wenn es Erfolge zu feiern gab, dann vorzugsweise in der Brügmann-Halle. Sechs Siege haben die Derner bislang auf ihrem Konto, deren fünf feierten sie vor eigenem Publikum. Zuletzt war es das 92:79 gegen Citybasket Recklinghausen. „Das war wichtig für unsere Stimmung“, berichtet Trainer Peter Radegast, „wir haben gesehen, dass wir weiterhin mithalten können in dieser Liga.“ Der jüngste Sieg hat die Derner aber auch noch auf einem anderen Gebiet beflügelt. Sie schauen sich nun wieder intensiver die Tabelle an – und zwar zur Abwechslung mal wieder die Teams vor ihnen. Die heißen Deutz und Leverkusen und haben jeweils einen Sieg mehr als der SVD. Am Wochenende könnten die Derner nach Punkte gleichziehen, weil die Konkurrenz auch nicht unbedingt leichte Aufgaben vor sich hat. Käme es so, hätten alle drei Teams vor dem letzten Spieltag die gleiche Punktzahl. „Es kann noch eine Menge passieren“, schaut Radegast gespannt auf mögliche Konstellationen, „das ist für uns mehr als nur ein rettender Strohhalm“. Was aber auch zur Wahrheit gehört: In diesem Dreiervergleich hat der SVD die schlechtesten Karten, käme es zu einem direkten Vergleich zwischen zwei Teams, wären die Derner nur den Deutzern gegenüber im Vorteil. Und um es noch etwas unübersichtlicher zu machen: Wie es mit der Abstiegssituation in der ProB und den Teams, die dann in die 1. Regionalliga müssen, aussieht, ist weiterhin noch nicht abschließend geklärt. Sicher ist nur, dass Essen sich aus der Nordgruppe bereits zurückgezogen hat, ein Abstieg der Rheinstars Köln aus der Südgruppe ist ebenfalls nicht ganz unwahrscheinlich. Und Rhöndorf ist in dieser Gruppe ebenfalls noch arg gefährdet. Alle diese Spekulation können aber nur am Leben gehalten werden, wenn die Derner ihr Heimspiel am Samstag gewinnen. „Gegen Hagen können wir den nächsten Schritt machen. Aber wir müssen da weitermachen, wo wir am vergangenen Wochenende aufgehört haben“, wünscht sich Peter Radegast. Er will sein Team wieder intensiv verteidigen sehen, damit soll auch die Grundlage für eine gute Offensivleistung geschaffen werden. Die war in der Vorwoche maßgeblich geprägt von einem gut aufgelegten Felix Fuhrmann. Zwar pausierte der Kapitän in dieser Woche wegen einer Erkältung beim Training, einem Einsatz am Samstag sollte allerdings nichts entgegenstehen. Quelle: RN

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