Spielbericht

BSG Grevenbroich

Der SVD hält nur ein Viertel lang mit

Zuletzt durften sie sich beim SVD über spielerische Fortschritte freuen. Mit schöner Regelmäßigkeit werden sie aber daran erinnert, dass der Abstand zu den Teams aus den oberen Tabellenbereichen doch größer ist. Ein Viertel lang hielt der SVD 49 mit, dann entwickelte es sich so, wie es dem Tabellenbild entspricht: Gastgeber Grevenbroich zog davon, der Derner verloren den Anschluss. Den stellten sie bis zum Ende nicht mehr her, schafften es im letzten Abschnitt aber immerhin noch, den Rückstand etwas zu minimieren. Grevenbroich gewann am Ende 82:59 (20:18, 17:6, 29:14, 16:21). „Wir haben über weite Phasen zu ängstlich gespielt“, stellte Dernes Trainer Peter Radegast fest. Er hatte bereits nach vier Minuten (0:6) die erste Auszeit genommen. Fünf Wurfversuche hatte sich sein Team bis dato erlaubt, kein einziges Mal getroffen. Was sich nach der Spielunterbrechung aber änderte, es entwickelte sich bis zur ersten Viertelpause die beste Phase des SVD. Die bescherte den Dernern den Ausgleich zum 16:16 (8.) und einen respektablen 18:20-Rückstand nach den ersten zehn Minuten. Dann war es mit der Augenhöhe allerdings vorbei. „Wir waren zu passiv, haben uns nicht wehren können“, beschrieb Radegast die zwei folgenden Viertel. Mit einem 10:0-Lauf direkt zu Beginn des zweiten Viertels zum 30:18 übernahm Grevenbroich schnell wieder die Kontrolle, der SVD brachte es in diesem Abschnitt nur auf sechs Punkte. Und selbst als die Derner Offensive nach der Halbzeit besser wurde, baute Grevenbroich den Vorsprung weiter mühelos aus. „Nach der Pause haben sie uns überlaufen“, so Radegast. Sein Team, bei dem Felix Fuhrmann und Darko Dimkovski mit jeweils 14 Punkten diesmal beste Schützen waren, leistete sich zu viele einfache Ballverluste. Mitte des dritten Viertel betrug der Rückstand leicht über 20 Punkte (31:52), nach 30 Minuten war er auf immerhin 28 Zähler angewachsen (38:66). Natürlich war zu diesem Zeitpunkt die Entscheidung längst gefallen, der SVD, bei dem diesmal auch die Spieler aus der zweiten Reihe mehr Einsatzzeit bekamen, konnte den letzten Abschnitt wenigstens noch zu ein bisschen Ergebniskosmetik nutzen. „Im Prinzip war auch diesmal so wie gegen die anderen Spitzenteams“, bilanzierte Trainer Radegast, „man hat gesehen, dass der Abstand noch zu groß ist.“ Bowser (11/1/2:2), Bode (2/4:2), Manderla (3/1), Warkentin (2:0), Diene (4), Fuhrmann (14/1/3:3), Dimkovski (14/2/5:4), Nsiabandoki (4/2:2), Keuthen (3/1), Tolkmit (4), Böcker Quelle RN

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