Spielbericht

BSG Grevenbroich

SVD sucht den Mutmacher

Radegast-Team braucht gegen Grevenbroich dringend Punkte. SVD 49 - BSG Grevenbroich – Die Suche nach Mutmachern? Schwierig! Wenn der SVD am Samstag (19.30 Uhr, Brügmann-Halle, Brügmannstraße 20) die BSG Grevenbroich empfängt, dann ist die Konstellation wie so oft in dieser Saison: Gegen eines der arrivierten Teams der Liga sind die Derner Chancen auf eine Überraschung arg überschaubar. Oder, um SVD-Trainer Peter Radegast zu zitieren: „Individuell sind uns die Grevenbroicher auf jeder einzelnen Position überlegen.“ Wie das aussieht, hat sein Team im Hinspiel erfahren. Ein Viertel hielt es mit, dann zogen die Elephants locker davon. Am Ende stand ein klares 82:58. Natürlich haben sich die Derner vorgenommen, es diesmal besser zu machen. „Wir müssen schnell in unseren Spielfluss finden“, sagt Radegast, „dann haben wir die Chance, das Spiel lange offen zu halten.“ Der Trainer weiß aber auch: „Wir müssen schon an unser Limit gehen, um überhaupt die Chance zu haben, Grevenbroich ärgern zu können.“ Wenn die Derner vielleicht auf irgendwas hoffen können, dann wohl darauf, dass die Partie für den Gast – gelinde gesagt – nicht den höchsten Stellenwert haben dürfte. Grevenbroich, Vizemeister der Vorsaison, hat schon lange nichts mehr mit der Meisterschaft zu tun. Derzeit belegt das Team Tabellenplatz sechs, im WBV-Pokal stehen sie im Halbfinale. Davon ist der SVD weit entfernt. Nach der Niederlage in Deutz und der anschließenden Karnevalspause, die Radegast nicht ganz ungelegen kam („Da konnten wir ein wenig durchschnaufen und abschalten“), stehen nun die letzten fünf Spiele an. Gegen Grevenbroich, Recklinghausen und BG Hagen in der heimischen Halle, gegen Ibbenbüren und Dorsten auswärts. Allesamt Teams, die im Niemandsland, zwischen dem dritten und achten Platz, zu finden sind. Ein Programm, das zunächst wenig Hoffnung aufkommen lässt, dass sich Derne noch vom drittletzten Tabellenplatz wegbewegt. Um das zu schaffen, müsste ihnen schnellstens mal die ein oder andere Überraschung gelingen. Radegast weiß zwar um die Siegchancen, gibt sich aber kämpferisch: „Wir treten jedenfalls nicht an, um das Spiel nur mit einem guten Ergebnis zu verlieren.“ Quelle: RN

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