Spielbericht

BSG Grevenbroich

SVD trifft schlecht: Nur fünf Punkte im ersten Viertel

Derner kassieren eine klare Niederlage gegen Grevenbroich. SVD - BSG Grevenbroich 61:79 (5:21, 25:26, 13:15, 18:17) – Die schlichte Nachricht: Der SVD kassiert eine weitere Niederlage gegen eines der arrivierten Teams der Liga. Keine besondere Überraschung so weit, diesmal zogen sich die Derner sich sogar besser aus der Affäre als noch im Hinspiel (58:82). Was der SVD allerdings insbesondere im ersten Viertel bot, das war selbst für Hartgesottene eine Herausforderung. Zwei Punkte von Felix Fuhrmann, ein Freiwurf von Patrick Breuker-Kreikmann, zwei Punkte von Aaron Bowser – und schon ist die Ausbeute der ersten zehn Minuten aufgeführt. Gerade einmal fünf Zählerchen brachten die Derner im ersten Viertel auf die Anzeigetafel – fünf, weniger hat der SVD in dieser Saison noch nie in einem Viertel erzielt. „Das war ziemlich grausam“, urteilte Dernes Trainer Peter Radegast, der an der Seite ziemlich tatenlos mit ansehen musste, wie sein Team eine Chance nach der anderen ausließ. Was die Partie am Anfang noch kurioser machte: Auch der Gast aus Grevenbroich suchte noch nach dem Ziel. Mehr als zweieinhalb Minuten lang traf keine der beiden Mannschaften auch nur einmal den Korb, elf Angriffe lang prangte das 0:0 auf der Anzeigetafel. Allerdings erholten sich die Elephants deutlich schneller von ihrer Wurfschwäche. Und machten, als sie endlich trafen, somit eigentlich schon in den ersten zehn Minuten ihren Sieg klar. Über 9:2, 14:3 und 21:5 zur ersten Pause baute Grevenbroich die Führung aus. Ausgeglichene Partie Was danach, ab der elften Minute, folgte, war eine – vom Ergebnis her – nahezu ausgeglichene Partie. Das zweite Viertel gab der SVD mit einem Punkt ab, das dritte mit zweien, das letzte gewann er sogar mit einem. Die Chance, dem Spiel aber noch irgendeine Wende zu geben, hatten die Derner nicht. „Immer wenn wir mal einen kleinen Lauf gehabt haben, sind uns leichte Fehler in der Verteidigung passiert, die Grevenbroich genutzt hat“, fasste es Radegast zusammen. So beispielsweise, als der wieder einmal sehr engagierte Jari Beckmann Mitte des dritten Abschnitts den Rückstand auf 13 Punkte verkürzt hatte (36:49). Es dauerte jedoch nicht lange, da hatte Grevenbroich den alten Abstand wieder hergestellt (36:55). „Wir haben uns zu viele Fehler erlaubt“, fasst SVD-Trainer Radegast zusammen – und die Statistik gibt ihm da in vollem Umfang Recht. Besonders schwach waren die Derner am Samstagabend aus der Distanz. Nur zwei Dreier standen am Ende zu Buche, für diese benötigen sie aber 23 Versuche. Macht eine Trefferquote von 8,7 Prozent. SVD: Bowser (11/1), Bode (2), Manderla, Warkentin (n.e.), Diene (4), Beckmann (13/1/1:0), Fuhrmann (19/7:5), Dimkovski, Tolkmit (2/2:2), Böcker (2), Breuker-Kreikmann (8/4:2) Quelle: RN

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