Spielbericht

Deutzer TV

Erstes Endspiel für den SVD

Derner in Köln vor wichtigem Duell. Für den SVD wird’s nun ernst: Wenn er am Samstag beim Deutzer TV gastiert (18.30, Gymnasium Kreuzgasse, Vogelsanger Straße 1), entscheidet sich viel über den weiteren Verlauf der Saison. Gewinnen die Derner, haben sie ihre Ausgangssituation im Abstiegskampf deutlich verbessert. Kehren sie allerdings mit einer Niederlage aus Köln zurück, haben sie beachtlich Boden auf die direkte Konkurrenz verloren. „Das ist ein Schlüsselspiel“, bringt es Dernes Trainer Peter Radegast auf den Punkt. Geht es nach der Form der letzten Wochen, sind die gastgebenden Rheinländer im Vorteil. Sie feierten zwei Siege in Folge (gegen Ibbenbüren und zuletzt gegen Recklinghausen), in der eigenen Halle (die, im Gegensatz zum Stadtteil nicht auf der „schäl Sick“ in Köln liegt) haben die Deutzer vier der letzten fünf Partien gewonnen. Und somit sind sie in der Tabelle langsam aber sicher geklettert. Derzeit belegen die Deutzer den zehnten Tabellenplatz und haben zwei Punkte mehr als der SVD. Für die Derner hingegen spricht die Erfahrung aus dem Hinspiel. Mit 81:67 setzten sie sich im November in der Brügmann-Halle sicher durch, mit einem starken ersten Viertel (25:13) legten sie damals den Grundstein zum Erfolg. Verständlicherweise hätte SVD-Trainer Peter Radegast nichts dagegen, wenn es diesmal wieder so laufen würde, verlassen will er sich darauf aber nicht. „Es wird ein Kampfspiel“, vermutet er, „wir müssen smart spielen.“ Was zuvorderst heißt Geduld zu haben, wenn sie auf die Deutzer Zonendeckung treffen. Die hat sich in dieser Saison als solides Mittel erwiesen. Durchschnittlich 79,3 Punkte kassieren die Kölner in ihren Spielen – das entspricht einem soliden Platz im Mittelfeld. „Es wird sicherlich Phasen in diesem Spiel geben, in denen es bei uns zäh läuft“, ist sich Radegast sicher. „Von denen dürfen wir uns nicht beirren lassen“, wünscht sich der Trainer, „sondern konsequent das weiterspielen, was wir uns vorgenommen haben.“ Positiv ist für den SVD, dass außer dem ohnehin für längere Zeit verletzten Tresor Nsiabandoki alle Spieler einsatzbereit sind. Den SVD und Deutz verbindet ein gemeinsames Ziel: der Wunsch, am Ende auf dem zehnten Tabellenplatz zu landen. Wer den am Ende der Saison belegt, hat vier Teams hinter sich gelassen und kann sich ganz sicher sein, nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben. Ab Platz elf besteht zumindest theoretisch schon die Gefahr, dass durch mögliche Auf- und Abstiegskonstellationen der Platz in der Liga unsicher ist. „Darüber zu spekulieren, bringt nichts“, will sich Radegast daran aber gar nicht beteiligen. Sein Ziel: „Wir wollen den Klassenverbleib aus eigener Kraft schaffen.“ Dazu würde ein Sieg am Samstag gegen Deutz enorm weiterhelfen ... Quelle: RN

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