Spielbericht

Hertener Löwen

SVD will in die Spur zurückfinden

Derner Personalprobleme vor dem Spiel gegen Herten Die ärgerliche Niederlage in Leverkusen liegt hinter ihnen, die im Kampf um den Klassenverbleib eminent wichtigen Partien gegen Salzkotten und Kamp-Lintfort direkt vor den Derner Basketballern. Dazwischen: das Regionalliga-Heimspiel gegen die Hertener Löwen am Samstag (19 Uhr, Brügmann-Halle, Brügmannstraße 20). Der Tabellendritte dürfte angesichts der zu erwartenden ungleichen Kräfteverhältnisse und der Erfahrungen aus dem Hinspiel nicht mehr als ein „Aufbaugegner“ sein – wenn auch anders als im klassischen Sinn. Ob’s für eine faustdicke Überraschung reichen könnte? Natürlich würde sich Dernes Trainer Peter Radegast das wünschen, in seiner Vorschau auf die Partie gegen Herten wählt er allerdings die deutlich realistische Variante. „Wichtig ist für uns, dass wir mit einem guten Gefühl da rauskommen“, wünscht er sich. Denn so gerne er zwei Punkte gegen die Löwen auch mitnehmen würde, so sehr weiß er, wie wichtig eine gute Leistung seiner Mannschaft für die Aufgaben gegen deutlich gleichwertigere Gegner ist. „Wir müssen wieder in die Spur finden“, fordert Radegast, „wir müssen wieder schneller spielen und von Beginn an konzentriert.“ Was die Aufgabe für die Derner nicht leichter macht, ist die personelle Ausgangslage. Mit Sicherheit fehlen werden Tresor Nsiabandoki (aus privaten Gründen) und Kevin Bode (beruflich verhindert). Fraglich ist der Einsatz von Eduard Warkentin (Rückenprobleme) und Felix Fuhrmann. Der Kapitän, der gegen Leverkusen mit 30 Punkten eine überragende Leistung ablieferte, laboriert an den Folgen eines Schlags auf den Ellenbogen. Am Donnerstag meldete er sich für das Training ab, ob er am Samstag mitspielen kann, bleibt ungewiss. „Sollten alle vier Spieler ausfallen, würde es natürlich noch ein bisschen schwieriger werden“, so Radegast. Mit Merlin Plümpe hilft immerhin ein Spieler aus der zweiten Mannschaft aus. Wie groß der Unterschied zwischen dem SVD und den Spitzenteams der 1. Regionalliga ist, bekamen die Derner im Hinspiel zu spüren. Das verloren sie mit 64:89, lagen zur Pause aber bereits mit 28:62 zurück. „Wir sind einfach überrollt worden“, erinnert sich Radegast, „wir haben uns viel zu schnell ergeben.“ Nie in den Griff bekamen sie Hertens US-Boy Anthony Howard. Der erzielte 23 Punkte, davon 21 bereits vor der Pause. Er griff in der zweiten Spielhälfte kaum noch ein. Weshalb der SVD immerhin im dritten und vierten Abschnitt auf Augenhöhe mitspielte. „Natürlich haben wir in der zweiten Hälfte auch davon profitiert, dass Herten es etwas langsamer angegangen ist“, so Radegast. Quelle: RN

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